Schulbezogene Jugendsozialarbeit

des Landkreises Altenburger Land

an der Thüringer Gemeinschaftsschule Erich Mäder

                                              Ina Plöttner        

                                        sjsa_ploettner@gmx.de         

                                        Handy:  0151 – 16259980  Raum:  001 Erdgeschoss                           

 Ziel der Schulsozialarbeit

Die Kooperation von Jugendarbeit und Schule zielt darauf ab, die Qualität der Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Schule weiter zu verbessern und gemeinsame Angebote zu entwickeln, welche die Erziehung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern. Die Herausforderungen moderner Gesellschaften erfordern ein stärkeres Zusammenwirken aller an der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen beteiligten Personen und Institutionen als bisher.

 

Die Angebote der Schulsozialarbeit  sind:

 

       für alle an der Schule nutzbar

       freiwillig

       anonym

       vertraulich

 

Schulsozialarbeitet leistet:

 

         Beratung

         Einzelfallhilfe

         Soziale Gruppenarbeit

         Projektarbeit zu verschiedenen Themengebieten

         Präventionsarbeit zu unterschiedlichen Themen

         Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten

         Unterstützung der Schüler und Eltern

         Unterstützung bei Problemen

 

 

 

Schulsozialarbeit an der Thüringer Gemeinschaftsschule Erich Mäder

Mein Name ist Ina Plöttner, ich bin Sozialpädagogin/-arbeiterin und freue mich sehr, seit 01. Oktober 2013, an der Thüringer Gemeinschaftsschule Erich Mäder als Schulsozialarbeiterin tätig sein zu dürfen. Mein Träger ist das Landratsamt Altenburger Land.

 

 

Schulsozialarbeit –  was ist  das?

Kinder und Jugendliche können zu mir kommen,  wenn z.B.:

        ihr euch in eurer Klasse nicht wohl fühlt,

        ihr Ärger mit Freunden und Freundinnen habt,

        es Zuhause oft Stress gibt,

        ihr Kummer habt,

        ihr euch Sorgen um andere macht,

        ihr Lernschwierigkeiten habt,

        oder ihr einfach mal jemandem zum Zuhören braucht

Eltern können mit mir sprechen, wenn z.B.:

  •           es zu Hause oft Stress gibt,
  •           Sie sich Sorgen um ihr Kind machen,
  •           es in der Schule nicht so gut klappt,
    •     Sie unsicher sind, welche verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten es für  Sie gibt

 

Lehrer/innen können mit mir sprechen, weil z.B.:

 

        es in der Klasse größere Probleme gibt,

        Sie sich Sorgen um einzelne Schüler machen

        Sie sich Unterstützung wünschen für die Klasse, in der Klasse usw.

 

Klassenfahrten, Projektfahrten, Wander-und Projekttage

Bildung und Teilhabe

Das Bildungs- und Teilhabepaket der Stadt Altenburg unterstützt Kinder und Jugendliche von Familien mit geringem Einkommen finanziell bei der Teilnahme an Exkursionen oder Klassenfahrten, beim gemeinsamen Schulessen, bei der Anmeldung in einem Sportverein oder bei Hortausflügen.  Lernförderungen werden ebenfalls abgedeckt. Folgenden Antrag können Berechtigte stellen:

https://www.kommunenonline.de/jfs/findform?shortname=grd_lraabg_JCAusflug&formtecid=2&areashortname=LRAABG

 

Berechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre aus Familien, die

1. Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld oder

2. Sozialhilfe oder

3. Kinderzuschlag oder

4. Wohngeld beziehen.

Ausnahme sind die Leistungen zum Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit – hier liegt die Altersobergrenze bei 18 Jahren.

 

Kinderschutz

Tipp 1 |

So schützen Sie Ihr Kind vor Missbrauch

Wichtigste Regel:

Kinder sollten bei Übergriffen so laut schreien, wie sie nur können. Und das klinge einfacher als es sei,laut sein müssen Kinder erst einmal lernen!

Tipp:

Wenn Kinder belästigt werden, sollten sie möglichst „Feuer“

statt „Hilfe“ rufen. Denn: Viele Passanten ignorieren „Hilfe“-Rufe, weil sie nicht in einen Streit hineingezogen werden wollen. „Feuer“ dagegen erhöht die Aufmerksamkeit und treibt den Täter dadurch vielleicht in die Flucht.

Tipp 2 |

Was tun, wenn ein Autofahrer bei meinem Kind auf dem Schulweg anhält?

Ein Auto hält und der Fahrer fragt nach dem Weg – eine möglicherweise gefährliche Situation. Zeigen Sie Ihrem Kind, wo es an einem fremden Auto richtig steht: Es sollte sich immer hinter der Autotür aufhalten, es sollte Abstand halten, um den Schwenkradius der Autotür zu nutzen. Sollte der Autofahrer wirklich versuchen, Ihr Kind ins Auto zu zerren, so müsste er aussteigen, weil es ihm nicht gelingen würde, ein Kind durch das offene Fenster ins Auto zu ziehen.

Tipp 3 |

Ein Familienpasswort hilft immer

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein Familienpasswort.

Wenn ein Autofahrer Ihr Grundschulkind auf  dem Schulweg anspricht und es bittet einzusteigen, sollte Ihr Kind den Autofahrer nach einem vorher mit den Eltern vereinbarten Passwort fragen. Sollte der Autofahrer dieses nicht nennen, steigt Ihr Kind nicht ein. Kinder lieben Geheimnisse und Codewörter, und Ihrem Kind machen solche Vereinbarungen Spaß. Mit dieser Methode ist es sehr gut geschützt. Dieser Trick lässt sich auch an der Haustüre, auf dem Spielplatz oder in anderen Situationen anwenden. Das Kind darf nur bei den Menschen einsteigen oder mitgehen, die das persönliche Passwort von den Eltern erfahren haben.

 

Tipp 4 |

Zuschlagen und weglaufen

Lässt ein Angreifer nicht ab, sollte sich Ihr Kind mit aller Kraft wehren: beißen, kratzen oder in die Genitalien treten – wenn wirklich Gefahr besteht, ist wirklich ALLES erlaubt. Das muss Ihr Kind wissen. Fliehen – aber mit Ziel! Wer bemerkt, dass er auf dem Heimweg verfolgt wird, sollte rennen – aber nicht planlos. Am besten ist es, sich in ein Restaurant oder eine Kneipe zu flüchten. Also an einen Ort, wo Menschen sind.

Tipp 5 |

Der Unfalltrick

Das Kind wird mit folgenden Sätzen konfrontiert: „Dein Vater hatte einen Autounfall. Er ist schon im Krankenhaus und ich soll dich schnell dorthin bringen. Steig schnell ein, damit wir losfahren können.“ Höchste Vorsicht ist geboten. Das Kind sollte durch gezielte Fragen herausfinden, ob die Information wirklich zutrifft (z.B. „Wie sieht mein Vater aus?“, „Welche Haarfarbe hat er?“, „Welches Auto fährt er?“).

Gehen Sie solche Situationen immer wieder mit Ihrem Kind durch, damit es nicht von einem

Erwachsenen ausgetrickst werden kann.

 

Tipp 6 |

Ein Schlüssel kann helfen

Fahrradschlüssel statt Spray“ – wer sein Kind mit Verteidigungsspray oder Schrillalarm ausrüstet, steht im Notfall womöglich auf dem Schlauch: es versagt, weil sich Dreck festgesetzt hat oder es ist ganz unten im Schulranzen vergraben.

Besser:

Das Kind schleudert dem Angreifer einen Schlüsselbund ins Gesicht oder sticht damit zu. Schrillalarmtöne werden gerne überhört, da sie sich genauso wie eine Alarmanlage

anhören, und wer hört heute schon auf eine Alarmanlage.

Tipp 7 |

Selbstbewusstsein hilft

Kinder, die erhobenen Hauptes und mit straffen Schultern auf der Straße gehen, wirken stärker und fallen nicht so leicht einem Täter in die Hände, der sich in der Regel laut polizeilichen Untersuchungen eher schwache, schüchterne Opfer aussucht. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, das Selbstwertgefühl ihres Kindes zu

stärken: loben Sie Ihr Kind, wann immer es geht, und nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für Ihren Nachwuchs, um beispielsweise kleine Rituale zu pflegen.

Tipp 8 |

Selbstverteidigung hilft

Bringen Sie Ihrem Kind einige Selbstverteidigungstechniken bei oder melden Ihr Kind bei einer Sicher-Stark-Veranstaltung oder in einem Sportverein an. Kinder sind stärker, wenn sie wissen, wie sie sich verbal und /oder körperlich wehren können. Achten Sie aber bei der Auswahl auf  Qualitätsmerkmale der Anbieter und auf die Erfahrung der TrainerInnen.

Tipp 9 |

Mobbing und Belästigung

Wer belästigt wird, sollte nicht um Hilfe rufen. Viele Passanten ignorieren solche Rufe, weil sie nicht in einen Streit hineingezogen werden wollen. Besser: „Feuer“schreien – das erhöht die Aufmerksamkeit und der Täter flüchtet. „Fliehen, aber mit Ziel!“

Wer bemerkt, dass er auf dem Heimweg verfolgt wird, sollte rennen – aber nicht planlos. Am besten ist es, sich in ein Restaurant oder einen Supermarkt zu flüchten. „Notruf wählen!“

Besitzt das Kind ein Handy, sollte es auf einsamen Wegen angeschaltet sein. Lässt sich

ein Verfolger nicht abschütteln und ist keine „Rettungsinsel“ in Sicht, sollte es den Polizei-Notruf 110 wählen, der auch dann noch funktioniert, wenn das Handybudget ausgeschöpft ist.

„Zuschlagen! “Lässt ein Angreifer trotzdem nicht ab, sollte sich das Kind mit aller Kraft wehren: beißen, kratzen oder in die Genitalien treten – alles ist dann erlaubt, wenn wirklich Gefahr besteht.